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	<title>Lutz Deckwerth</title>
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	<description>Filmproduzent, Kommunikator, Medientrainer und integraler Coach</description>
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		<title>Pressemeldung: PRO-UNITS – Ihr exzellenter Partner für Medien- und Kommunikationstraining</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 15:05:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Verständnis erfordert emotionale Botschaften – Ihr Trainerteam ist seit 30 Jahren im Dialog mit Menschen) Wer erfolgreich kommuniziert, löst Probleme und Konflikte, kann mit einem Statement eine Idee oder ein Unternehmen präsentieren und brilliert im Interview mit überzeugenden Argumenten. Genau dafür steht PRO-UNITS. Unter dieser Dachmarke haben sich drei erfahrene Profis aus dem Medien- und ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>(Verständnis erfordert emotionale Botschaften – Ihr Trainerteam ist seit 30 Jahren im Dialog mit Menschen)</p>
<p><a href="http://www.pro-units.de/home.html" target="_blank" rel="attachment wp-att-13511"><img class="alignleft size-full wp-image-13511" alt="logo_prounits_transp_1" src="http://www.lutzdeckwerth.de/wp-content/uploads/2013/04/logo_prounits_transp_1.jpg" width="243" height="66" /></a>Wer erfolgreich kommuniziert, löst Probleme und Konflikte, kann mit einem Statement eine Idee oder ein Unternehmen präsentieren und brilliert im Interview mit überzeugenden Argumenten. Genau dafür steht PRO-UNITS. Unter dieser Dachmarke haben sich drei erfahrene Profis aus dem Medien- und Kommunikationsbereich zusammengeschlossen. Sie vereinen Erfahrungen im Radio- und TV-Markt mit den Erfahrungen im Web und auf den Social Media Plattformen. Ihr Ziel: den Wandel von der wertenden hin zur wertschätzenden Kommunikation zu unterstützen.</p>
<h3 align="center">Präsentation und Führung sind im wesentlichen Kommunikation</h3>
<p>Ein professionelles, individuell zugeschnittenes Medien- und Kommunikationstraining kann nur bieten, wer selbst seit Jahren im Dialog mit Menschen steht. <b>Bert Lehwald </b>ist seit 30 Jahren journalistisch im Hörfunkbereich als Sprecher, Redakteur, Moderator und Produzent zu Hause. Seit 11 Jahren arbeitet er auch als Sprechtrainer für Hörfunk und TV. Er ist ausgebildeter NLP Coach. Sein Schwerpunkt: das Geheimnis der Stimme. <b>Frank Rößler</b> produziert seit über 10 Jahren Imagefilme und Videoclips für TV, Web und optische Medien. Mit der Erfahrung als Kameramann engagiert er sich seit 2 Jahren als Kameratrainer. Sein Schwerpunkt: die unbegrenzten Möglichkeiten des bewegten Bildes. <b>Lutz Deckwerth</b> ist Journalist, arbeitet seit 30 Jahren für Radio- und TV Stationen u. a. als Redakteur, Chefreporter und Redaktionsleiter. Seit 5 Jahren bildet er mit einem für die Bundeszollverwaltung entwickelten Medientraining Pressesprecher und Führungskräfte aus. Er ist ausgebildeter integraler Coach. Sein Schwerpunkt:  Empathie, Authentizität und Feedback.</p>
<h3 align="center">Das Medien- und Kommunikationstraining der anderen Art</h3>
<p>Zuhören, Verstehen und Überzeugen sind die Kernkompetenzen der Kommunikation. Wir zeigen Ihnen daher Wege und Möglichkeiten auf, zielgerichtet und erfolgreich zu kommunizieren, glaubhaft und berührend zu argumentieren. Das bedeutet, mit dem Statement eine Kernbotschaft auf den Punkt zu bringen, gekonnt Reden zu halten, klare Interviews zu geben, Mitarbeiter motivieren, oder in Krisenzeiten Stärke signalisieren.</p>
<p>Sie lernen aber nicht nur die Spielregeln der Medien und der Kommunikation, sondern erweitern Ihr nonverbales Handwerkszeug, wie den sicheren Gebrauch der Stimme, das Sprechen in kurzen und sauber artikulierten Sätzen sowie eine authentische Körper- und Ansprechhaltung. <b>Wir analysieren Ihre Stärken und Schwächen und dokumentieren mittels kritischem Videofeedback Ihren Fortschritt.</b></p>
<p>Das praxisorientierte Medien- und Kommunikationstraining basiert auf den Anwendungsmöglichkeiten und Prinzipien der wertschätzenden Kommunikation: ein respektvolles Miteinander, klare Kommunikation und mehr Erfolg. Dieses Angebot richtet sich an Kommunikatoren und Führungskräfte.</p>
<p>Mehr Informationen finden Sie <a href="http://www.pro-units.de" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Einen Flyer zum Download finden Sie <a href="http://www.pro-units.de/prounits/media/Flyer_prounits_screen.pdf" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>April 2013 &#8211; Präsentationstraining bei der SIGNUM Consulting GmbH</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 12:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Lutz Deckwerth]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
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		<description><![CDATA[Kunde: SIGNUM Consulting GmbH Aufgabe: Präsentationstraining zu den Themen Pre-Employment Screening und Pre-Business Screening. Zeit: zwei halbe Tage Mehr Informationen zu SIGNUM siehe hier.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kunde: </strong>SIGNUM Consulting GmbH</p>
<p><strong>Aufgabe: </strong>Präsentationstraining zu den Themen Pre-Employment Screening und Pre-Business Screening.</p>
<p><strong>Zeit: </strong>zwei halbe Tage</p>
<p>Mehr Informationen zu SIGNUM siehe <a href="http://www.signum-consult.com" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>April 2013 &#8211; Medien- und Kommunikationstraining im BAMF</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 10:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BAMF]]></category>
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		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
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		<description><![CDATA[Kunde: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Aufgabe: Medien- und Kommunikationstraining mit der Pressestelle im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg. Dauer: 1 Tag 2012 erfolgte meine Aufnahme in den Coachingpool der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kunde: </strong>Bundesamt für Migration und Flüchtlinge</p>
<p><strong>Aufgabe: </strong>Medien- und Kommunikationstraining mit der Pressestelle im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg.</p>
<p><strong>Dauer: </strong>1 Tag</p>
<p>2012 erfolgte meine Aufnahme in den Coachingpool der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung</p>
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		<title>April 2013 &#8211;  Dreharbeiten im privaten Internatsgymnasium Schloss Torgelow</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 10:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kunde: Filet Film GmbH Aufgabe: Produktion einer Reportage für das RTL Format “30 Minuten Deutschland” und Einarbeitung einer Volontärin in das Themengebiet Reportage. Dauer: 2 Tage]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kunde: </strong>Filet Film GmbH</p>
<p><strong>Aufgabe: </strong>Produktion einer Reportage für das RTL Format “30 Minuten Deutschland” und Einarbeitung einer Volontärin in das Themengebiet Reportage.</p>
<p><strong>Dauer: </strong>2 Tage</p>
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		<title>Unsere Töchter, unsere Söhne und der NSU Prozess</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 12:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Eine integrale Betrachtung über den Zusammenhang von Gefühllosigkeit, Gewalt und kollektivem Trauma vor dem Hintergrund des beginnenden NSU-Prozesses) Anlass der Betrachtung sind zwei Filme über die jüngere deutsche Geschichte und die Rolle unserer Großmütter und Großväter sowie unserer Mütter und Väter. Auf den ersten Blick sind es nur zwei Filme. „Das weiße Band“ &#8211; im Sommer 2009 in den Kinos gestartet, vielfach ausgezeichnet. „Unsere Mütter, ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>(Eine integrale Betrachtung über den Zusammenhang von Gefühllosigkeit, Gewalt und kollektivem Trauma vor dem Hintergrund des beginnenden NSU-Prozesses)</p>
<p><a href="http://www.lutzdeckwerth.de/2013/04/10/unsere-tochter-unsere-sohne-und-der-nsu-prozess/_mg_9473-2/" rel="attachment wp-att-13331"><img class="alignleft size-medium wp-image-13331" alt="_MG_9473" src="http://www.lutzdeckwerth.de/wp-content/uploads/2013/04/MG_9473-200x300.jpg" width="200" height="300" /></a>Anlass der Betrachtung sind zwei Filme über die jüngere deutsche Geschichte und die Rolle unserer Großmütter und Großväter sowie unserer Mütter und Väter. Auf den ersten Blick sind es nur zwei Filme. „Das weiße Band“ &#8211; im Sommer 2009 in den Kinos gestartet, vielfach ausgezeichnet. „Unsere Mütter, unsere Väter“ – der TV-Dreiteiler im März 2013 im ZDF, kontrovers vom Publikum und von Historikern diskutiert.  Michael Hanekes grandios gemachter Schwarz-Weiß-Film spielt in einem Dorf im protestantischen Norden Deutschlands 1913/14 am Vorabend des Ersten Weltkrieges. Das Weltkriegsdrama von Produzent Nico Hofmann beschreibt dagegen die entscheidenden Jahre des 2. Weltkrieges. Beide Filme als Einheit lassen erahnen, warum Menschen von dem einen Weltkrieg in den nächsten taumeln.</p>
<h3 align="center">Eine Folterballade geschundener Seelen</h3>
<p>Wie gespenstische Seelen, fast lautlos bewegen sich die kleinen Hauptfiguren in „Das weiße Band“ durch den Film. Wo immer diese gefühllosen  Kinder auftauchen, droht Unheil. Die wilhelminische Strenge und Gefühlskälte, mit der sie erzogen wurden, lässt sie Ihre Gefühle abspalten und verdrängen, was in der Empfindungslosigkeit mündet. Das führt zu Grausamkeit, Gefühlskälte, Neid, Stumpfsinn und Brutalität. Die christliche Religion verliert ihre Verbindung zu ihren eigenen Werten und ihrer Botschaft, einander zu lieben und so werden drakonische Strafen wie Schläge, Arrest und Nahrungsentzug zu legitimen pädagogischen Erziehungsmitteln in Familie, Kirche und Staat. Es entstehen keine von Vertrauen getragenen Bindungen, wo Kinder sich entfalten können und ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln, um zu einer reifen Persönlichkeit zu werden.</p>
<p>Das hat einen hohen Preis, die Erfahrung  eines menschlich erfüllten und von Werten getragenen Lebens, in dem gelungene und soziale Beziehungen das Fundament einer Gesellschaft festigen. Der  Zuschauer erlebt die Kinder als Täteropfer in einem Dorf des Grauens namens „Eichwald“, eine Symbiose aus den Namen des Massenmordbürokraten Eichmann und des Konzentrationslager Buchenwald.</p>
<h3 align="center">Das Weltkriegsdrama vom Verlust der eigene Seele</h3>
<p>In „Unsere Mütter, unsere Väter“ erleben wir 5 junge Menschen, die ihre Sozialisation unter dem Hakenkreuz erfahren haben, deren Eltern die seelenlosen Kinder aus „Das weiße Band“ sein könnten. Eine völkisch überzeugte Generation, im Rassenwahn erzogen und bedingungslos hinter ihrem Führer stehend. Sie wird in einen Krieg der Verrohung, der Entmenschung und des Verlustes der eigenen Seele getrieben. Die Deutschen führen Krieg gegen alle anderen, aber auch gegen sich selbst. Wie schon in „Das weiße Band“ sehen wir Täteropfer. Der Film entschuldigt keine historische Schuld. (Tagesspiegel) Er zeigt, dass jeder Krieg das Schlechteste im Menschen hervorbringt. Der Verlust an Empathie, die nicht gelebten Gefühle, das emotionslose Dasein an der Front oder im zerstörten Hinterland führen zum Verlust all dessen, was den Menschen ausmacht.</p>
<h3 align="center">Trauer, Ängstlichkeit und Gefühlsarmut</h3>
<p>Die Folgen dieser beiden Weltkriege sind nicht nur unendliches Leid, die Zerstörung von Städten und Dörfern  sowie viele Millionen Toten, sondern bei den Überlebenden ein kollektives Trauma gespeist von Trauer, Ängstlichkeit und Emotionsarmut. Wolfgang Michal spricht in der FAZ von einer seelischen Wunde, einer psychischen Verletzung, „die auf Gewaltereignisse zurückgeht, bei denen im Zustand von extremer Angst und Hilflosigkeit die Verarbeitungsmöglichkeiten des Individuums und der Gesellschaft überfordert werden.“ Noch heute sprechen „unsere Mütter, unsere Väter“ nur ungern über die erlebten Kriegsereignisse. Sie schweigen, verklären oder verdrängen.  „Das Quälende kann nicht ins Bewusstsein integriert werden, weil es „subjektlos“ im Körper der Traumatisierten vagabundiert wie ein wandernder Granatsplitter im Kopf eines angeschossenen Wehrmachtssoldaten.“ (FAZ)</p>
<h3 align="center">Die Traumatisierung wandert von Generation zu Generation</h3>
<p>Zudem fällt es Traumatisierten aufgrund emotionaler Taubheit schwer, mit eigenen Emotionen und den Gefühlen anderer Menschen umzugehen. Ohne Emotionen ist der Mensch kein  Mensch und ohne Gefühle fehlt ihm der Kompass des Lebens. Unsere Gefühle sagen uns, was für uns richtig und was falsch ist.</p>
<p>Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Holocaust Forschung oder der psychoanalytischen Arbeit mit Vietnamkriegsveteranen belegen die Weitergabe einer Traumatisierung von einer Generation an die nächste. Nicht in das eigene Seelenleben integrierte elterliche Traumatisierungen (Gewalt, Gefangenschaft, Folter, Flucht, Vertreibung) führen häufig zu problematischen Mustern in der Eltern-Kind-Beziehung (Angst, Strafe, Schuldgefühl, Selbstwert-Erniedrigung, Über-Liebe) und können die kindliche Entwicklung früh beschädigen. Die Kinder sollen das nichtgelebte Leben der Eltern leben. Die Folgen sind wiederum Unterdrückung von Emotionen und Gefühlen.</p>
<h3 align="center">Der integrale Ansatz in der Tiefenpsychologie</h3>
<p>Der Virus der „transgenerationalen“ Traumatisierung ist bis in unsere Tage hinein erlebbar. Die große Mehrheit funktioniert in einem System der Empathielosigkeit. Das zeigt auch, dass unsere Gesellschaft in der Lage ist, kommentarlos damit umzugehen, werdende Mütter in kürzester Beratungszeit vor die Entscheidung zu stellen, sich für ein ungeborenes Kind zu entscheiden oder auch nicht. Wir haben uns wieder daran gewöhnt, zu selektieren. Nur die Besten, die Gesündesten, die Leistungsstarken spielen in diesem &#8220;Spiel&#8221; mit. Es gibt eben mehr Arme als Reiche, es ist ebenso, dass Menschen ohne Nahrung sind, dass Kinder aus gut verdienenden Familien die besseren Bildungschancen haben. Wir wählen Volksvertreter, die die Überlebensstrategie „unserer Mütter, unserer Väter“ verkörpern: hart gegen sich selbst sein, nicht klagen, weiter machen.</p>
<p>Der einzige Weg, Emotion, Gefühl und Empathie zurückzugewinnen, wäre die Integration der ins Unterbewusstsein abgespaltenen Teile unserer Geschichte. Deshalb sind die beiden oben erwähnten Filme so wichtig, ebenso das Gespräch mit „unseren Müttern, unseren Vätern (soweit sie noch leben) und die verantwortungsvolle Diskussion mit unseren Kindern. Denn das ständige Wechselspiel von emotionaler Aktion und Reaktion, der gefühlvolle Umgang miteinander und das Einfühlen (Empathie) in den anderen, machen das Zusammenleben von Menschen erst möglich. Verlieren wir diese Fähigkeit, die uns emotionale Signale der anderen deuten lässt, wird es ähnliche gesellschaftliche Entwicklungen geben, wie sie der beginnende Gerichtsprozess gegen die Vertreter der rechtsextremen Gewaltszene aufzeigt. Geräuschlos konnten Menschen anderer Herkunft und Ansicht  ermordet werden &#8211; unter den Augen der Staatsgewalt.</p>
<p><b>Autoren:  </b><a href="http://www.theresiamariawuttke.de" target="_blank">Theresia Maria Wuttke</a>, Vorstandsvorsitzende der <a href="http://theos-consulting.de" target="_blank">THEOS CONSULTING AG</a></p>
<p>Lutz Deckwerth, Journalist, Medientrainer und Coach</p>
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		<title>Niemand kann mir meine Würde nehmen</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 11:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Fachartikel aus integraler Sicht zur ARD Doku über Amazon und Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes. Längst ist es wieder ruhig geworden. Eine der erfolgreichsten Dokumentationen der ARD gerät in Vergessenheit. Und die Fassade des größten Versandhauses der Welt ist wieder in Ordnung. Zur Erinnerung: Mitte Februar deckt eine ARD Reportage auf, „was sich hinter ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Fachartikel aus integraler Sicht zur ARD Doku über Amazon und Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes.</h3>
<p>Längst ist es wieder ruhig geworden. Eine der erfolgreichsten Dokumentationen der ARD gerät in Vergessenheit. Und die Fassade des größten Versandhauses der Welt ist wieder in Ordnung. Zur Erinnerung: Mitte Februar deckt eine ARD Reportage auf, „was sich hinter der Fassade von Amazon.de verbirgt und wer dafür zahlt, dass die schöne neue Warenwelt des Internethändlers so billig zu haben ist.“ (ARD Programmankündigung) Ein Sturm der Entrüstung bricht über die katastrophalen Arbeitsbedingungen bei Amazon los. „Ekelerregend, menschenverachtend, unwürdig“ – so lauten die Kommentare auf den Social Media Plattformen. Der Onlinehändler reagiert und kündigt die Verträge mit einer Zeitarbeitsfirma und einem Sicherheitsdienst. Darauf folgen Angriffe ganz bestimmter Medien und bezichtigen die Autoren der Dokumentation der Falschdarstellung. Amazon „Opfer“ wirft ARD Lüge vor – so die Schlagzeile der Bild. Angriff scheint nicht gleich Angriff zu sein, solange wir uns auf der Seite der Gutmenschen wähnen. Das Prinzip, der Schuldige ist gefunden, das Urteil wird gesprochen, setzt seine Reise durch die Jahrtausende fort. Was heute Facebook ist, war zu anderer Zeit der Marktplatz, wo es üblich war, die Schuldigen vorzuführen und vor aller Welt zu bestrafen.</p>
<h3 align="center">Haben wir noch nichts dazugelernt? Achtung statt Verachtung</h3>
<p>So schnell wie der Shitstorm im Netz gegen Amazon los gebrochen ist, genau so schnell ist er auch wieder verklungen. Wir gehen zur Tagesordnung über. Die meisten der verschreckten Konsumenten bestellt wieder beim größten Onlineversandhaus. Der unpersönliche Kauf per Klick geht schnell, ist bequem und preiswert. Dabei hätte diese Dokumentation, ob in allen Details wahr oder nicht, Grundlage einer gesellschaftlichen Diskussion sein können. Was bedeutet dieser Satz ganz oben in unserem Grundgesetz: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“? Hat jeder Mensch das Recht, geachtet, respektiert und angesehen zu werden? Gilt das für Arme wie für Reiche, für Junge wie für Alte, für Gesunde wie für Kranke, für Menschen christlichen wie muslimischen Glaubens? Seit wann diskutiert die Menschheit über ihre eigene Würde.</p>
<h3 align="center">Die Würde des Menschen im Wandel der Zeit</h3>
<p>Nach christlichem Weltbild beruht die Würde des Menschen auf seiner Rolle als &#8220;Ebenbild Gottes&#8221;: Der Schöpfer hat ihn im Gegensatz zu allen anderen Wesen nach seinem Bild geformt.</p>
<p>Der deutsche Idealismus rückt statt der christlichen Gottesebenbildlichkeit die so genannte Vernunftnatur des Menschen in den Mittelpunkt: &#8220;Der Mensch, da er Geist ist, darf und soll sich selbst des Höchsten würdig achten.“ (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)</p>
<p>Erst aus Sicht des deutschen Materialismus beruht die Würde des Menschen auf dessen &#8220;sittlicher Autonomie&#8221; (Immanuel Kant). Der Mensch kann sich über seine natürlichen Triebe erheben und von moralischen Normen leiten lassen. &#8220;Wer sich zum Wurme mache, darf nicht darüber klagen, mit Füßen getreten zu werden.&#8221; Bei Kant findet sich auch der Hinweis, dass jeder Mensch an sich ein Gewissen hat, welches ihm sagt, was richtig und falsch ist.</p>
<p>Es braucht noch einmal hundert Jahre bis das Ziel eines menschenwürdigen Daseins als Randnotiz (Artikel 151, Abschnitt 5) in der Weimarer Reichsverfassung von 1919 auftaucht. In den nationalsozialistischen Reichsgrundsätzen heißt es dagegen: „Recht ist, was dem Volke nützt!“</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong> Wortbedeutung Würde und Wert</strong></h3>
<p>Die Menschheit braucht noch viele Jahre, um sich von Sozialdarwinismus,  Rassismus und Antisemitismus zu verabschieden, Der Satz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ steht heute im Grundgesetz. Er ist kein einklagbares Recht, eher eine Aufforderung an jeden Bürger, nicht nur an den Staat im Umgang mit seinen Bürgern. &#8220;Würde&#8221; (althochdeutsch wirdi; mittelhochdeutsch wirde) ist verwandt mit dem Wort &#8220;Wert&#8221;. Im Kern ist Würde nichts anderes als ein achtungsgebietender Wert. Neben dem äußeren Wert (Vorrangstellung, Ansehen, Anerkennung) gibt es den inneren Wert (Freiheit, Selbstbestimmung, Sinnhaftigkeit) und ein Verhalten, das einem Wissen um diesen Wert entspricht. So sprach der Philosoph Immanuel Kant von einer „universellen Würde“, die jedem einzelnen Menschen innewohne. &#8220;Der Mensch ehrt die Würde der Menschheit in seiner eigenen Person.“</p>
<h3 style="text-align: center;">Der integrale Ansatz und die Würde des Menschen</h3>
<p>Der zuletzt zitierte Satz von Kant weist darauf hin, dass die Würde des Menschen etwas ist, das jeder besitzt und das nicht außerhalb von uns existiert. Und dennoch gibt es eine „universelle Würde“, die Würde der Menschheit. Somit bin ich ein Teil des Ganzen. Ganz gleich, wie „ohne Würde“ (ekelerregend, menschenverachtend, unwürdig) der Versandhausriese Amazon seine Mitarbeiter behandelt haben mag, stellen wir uns einfach mal die Frage: “Wie handle ich selbst?“</p>
<p>Auch wenn wir nie bei Amazon etwas bestellt haben und diese Praktiken „ver-ur-teilen“, ist doch jedes „Ur-teil“ der Versuch, uns zu separieren, uns auf die Seite des guten Menschen zu stellen. Wäre nicht ein konsequentes Handeln eine sinnvolle Alternative, anstatt beim Onlinehändler wieder beim Buchhändler zu bestellen. Mit anderen Worten: In jedem von uns steckt ein bisschen Amazon. Bertold Brecht hat es in seiner Dreigroschenoper drastischer ausgedrückt: „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“  Es ist und bleibt der einfachere Weg, auf andere mit dem Finger zu zeigen, schwerer dagegen ist der ehrliche Blick in das eigene Spiegelbild.</p>
<p>Und so muss sich jeder selbst die Frage beantworten, ob er jeden Tag nach dem Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (10. Dezember 1948) lebt: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“ Dieser Gedanke ist nicht erst in der Neuzeit entstanden. Schon Platon hat in seinen vier kardinalen Tugenden eine bis heute gültige Alternative aufgezeigt und das schon vor mehr als 2000 Jahren. Seine Empfehlung lautet:</p>
<p>Sophia:       der Weisheit des Herzens zu folgen</p>
<p>Virtus:         Tapferkeit und Mut zu leben</p>
<p>Constantia: Besonnenheit walten zu lassen</p>
<p>Justitia:       Achtung und Gerechtigkeit dem Anderen gegenüber sprechen zu lassen.</p>
<p><b>Autoren:</b> <a href="http://www.theresiamariawuttke.de" target="_blank">Theresia Maria Wuttke </a>(Vorstandsvorsitzende <a href="http://theos-consulting.de" target="_blank">Theos Consulting AG</a>) und Lutz Deckwerth (Journalist, Medientrainer und integraler Coach)</p>
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		<title>Super Quote für RTL Reportage Billiger geht`s nicht</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 10:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einer über dem Durchschnitt liegenden Quote haben die Zuschauer die RTL Reportage &#8220;Billiger geht`s nicht &#8211; Deutschland dreht den Euro um&#8221; belohnt. 1,94 Millionen Zuschauer zu so später Stunde (23:30 Uhr). Da bedeutet ein Marktanteil von 16,4 Prozent bei den Zuschauern ab 3 Jahren und 17,5 Prozent bei der werberelevanten Gruppe zwischen 14 und ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer über dem Durchschnitt liegenden Quote haben die Zuschauer die RTL Reportage &#8220;Billiger geht`s nicht &#8211; Deutschland dreht den Euro um&#8221; belohnt. 1,94 Millionen Zuschauer zu so später Stunde (23:30 Uhr). Da bedeutet ein Marktanteil von 16,4 Prozent bei den Zuschauern ab 3 Jahren und 17,5 Prozent bei der werberelevanten Gruppe zwischen 14 und 59 Jahren.</p>
<p><a href="http://www.lutzdeckwerth.de/2013/03/12/super-quote-fur-rtl-reportage-billiger-gehts-nicht/2013-03-11-quote-reportage/" rel="attachment wp-att-13211"><img class="aligncenter size-full wp-image-13211" alt="2013-03-11-Quote Reportage" src="http://www.lutzdeckwerth.de/wp-content/uploads/2013/03/2013-03-11-Quote-Reportage.png" width="426" height="291" /></a></p>
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		<title>März 2013 &#8211; RTL Reportage Billiger geht`s nicht! Deutschland dreht den Euro um</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 21:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kunde: Filet Film GmbH Aufgabe: Produktion einer Reportage für das RTL Format &#8220;30 Minuten Deutschland&#8221; und Einarbeitung einer Volontärin in das Themengebiet Reportage. Dauer: 2 Drehtage und 5 Schnitttage Mehr Informationen: Programmhinweis]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kunde: </strong>Filet Film GmbH</p>
<p><strong>Aufgabe: </strong>Produktion einer Reportage für das RTL Format &#8220;30 Minuten Deutschland&#8221; und Einarbeitung einer Volontärin in das Themengebiet Reportage.</p>
<p><strong>Dauer: </strong>2 Drehtage und 5 Schnitttage</p>
<p><strong>Mehr </strong><b>Informationen: </b><a href="http://www.lutzdeckwerth.de/2013/03/05/rtl-reportage-billiger-gehts-nicht-deutschland-dreht-den-euro-um/">Programmhinweis</a></p>
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		<title>RTL-Reportage: Billiger geht`s nicht &#8211; Deutschland dreht den Euro um</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 12:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<description><![CDATA[11. März 2013, 23:30 Uhr, RTL Eva-Maria Stiller macht seit 22 Jahren fette Beute. Sie ist eine der erfolgreichsten Glücksfeen Deutschlands. Warum jahrelang auf eine Karibikreise sparen, wenn’s auch billiger und schneller geht. Die Hausfrau ist süchtig nach Glück, ihr ganzes Leben dreht sich um Preissauschreiben. Wer aber denkt, die Gewinne flattern ihr einfach so ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3 align="center">11. März 2013, 23:30 Uhr, RTL</h3>
<p><a href="http://www.lutzdeckwerth.de/2013/03/05/rtl-reportage-billiger-gehts-nicht-deutschland-dreht-den-euro-um/glucksspiel-konigin-eva-maria-stiller-2/" rel="attachment wp-att-13121"><img class="alignleft size-medium wp-image-13121" alt="Glücksspiel-Königin Eva Maria Stiller 2" src="http://www.lutzdeckwerth.de/wp-content/uploads/2013/03/Glücksspiel-Königin-Eva-Maria-Stiller-2-300x166.png" width="300" height="166" /></a>Eva-Maria Stiller macht seit 22 Jahren fette Beute. Sie ist eine der erfolgreichsten Glücksfeen Deutschlands. Warum jahrelang auf eine Karibikreise sparen, wenn’s auch billiger und schneller geht. Die Hausfrau ist süchtig nach Glück, ihr ganzes Leben dreht sich um Preissauschreiben. Wer aber denkt, die Gewinne flattern ihr einfach so ins Haus, unterschätzt die 54-jährige Chemnitzerin. Täglich verbringt sie Stunden mit Zackenschere, Goldstiften, Aufklebern, Glitzer und Co. Fast 1000 Mal hat sie schon ein „Herzliches Glückwunsch“ aus dem Briefkasten gefischt. Aber mit jedem großen Gewinn kommen auch Neider und falsche Freunde hinzu &#8211; Die Schattenseite einer professionellen Glücksjägerin.</p>
<p>Die Schattenseiten des Lebens kennt auch Zoll-Auktionator Jörg Wagner. Was der Vollstreckungsbeamte<a href="http://www.lutzdeckwerth.de/2013/03/05/rtl-reportage-billiger-gehts-nicht-deutschland-dreht-den-euro-um/zoll-auktionator-jorg-wagner-2/" rel="attachment wp-att-13131"><img class="size-medium wp-image-13131 alignright" alt="Zoll-Auktionator Jörg Wagner 2" src="http://www.lutzdeckwerth.de/wp-content/uploads/2013/03/Zoll-Auktionator-Jörg-Wagner-2-300x173.png" width="300" height="173" /></a> bei säumigen Zahlern pfändet oder was seine Kollegen an den Grenzen beschlagnahmen, kommt meist bietend unter dem Zoll-Hammer. Vom teuren Oldtimer über edle Smaragde  bis hin zu goldenen Rolex-Uhren – die Zoll-Auktion zieht vor allem die Schnäppchen-Jäger an. Artikel im Gesamtwert von über 60 Millionen Euro wechseln so pro Jahr den Besitzer. Die beim Publikum beliebten Live-Auktionen finden nur noch sehr selten statt, seit der Zoll ein virtuelles Auktionshaus im Internet betreibt. Für die einzige Live-Auktion im Jahr 2013 hat Jörg Wagner die Schnäppchen-Jäger nach Hannover gerufen. Der Hauptpreis: ein gut erhaltener Ford Fiesta für knappe 2.000 Euro,</p>
<p>30 Minuten Deutschland über Glücksritter und Schnäppchen-Jäger, die den Euro zwei Mal umdrehen.</p>
<p>Sendelänge: 30 Minuten<br />
Format: HD<br />
Produktion: Filet Film<br />
Autoren: Julia Raguse, Lutz Deckwerth</p>
<p>Trailer zur <a href="http://www.filetfilm.de/programmvorschau" target="_blank">Reportage</a></p>
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		<title>Scripted Reality oder Reenactment – droht das Ende der TV-Dokumentation?</title>
		<link>http://www.lutzdeckwerth.de/2013/02/28/scripted-reality-oder-reenactment-droht-das-ende-der-tv-dokumentation/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 12:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Lutz Deckwerth]]></category>
		<category><![CDATA[Reenactment]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Scripted Reality]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ARD Dokumentation „Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon“ hat in diesem Monat zu später Sendezeit immerhin 2 Millionen Zuschauer vor den Fernsehapparat gelockt. In der ARD Mediathek konnte die 30 Minuten dauernde Dokumentation mit mehr als 1,5 Millionen Klicks sogar den Tatort schlagen. Und der Film hat eine politische Diskussion über Amazon im Besonderen, über Leiharbeit ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die ARD Dokumentation „Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon“ hat in diesem Monat zu später Sendezeit immerhin 2 Millionen Zuschauer vor den Fernsehapparat gelockt. In der ARD Mediathek konnte die 30 Minuten dauernde Dokumentation mit mehr als 1,5 Millionen Klicks sogar den Tatort schlagen. Und der Film hat eine politische Diskussion über Amazon im Besonderen, über Leiharbeit im Allgemeinen und über Boykott-Aufrufe in den Social Media Portalen ausgelöst. Solche Filme braucht das Land.</p>
<h3 align="center"><b>Wahre oder erfundene Geschichten</b></h3>
<p>Für die ARD ist die Amazon Dokumentation einer der größten journalistischen Erfolge ihrer Geschichte. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auf allen TV-Sendern, vor allem bei den Privaten, immer mehr Reportage Plätze in die Nacht geschoben werden oder ganz weg fallen. Der Quotendruck und der Zwang zu kostengünstigeren Produktionen hebt immer mehr Pseudo-Dokusoaps, jetzt sogar mit 30 Kameras aus einem Berliner Kreissaal, ins Programm. Laienschauspieler lernen Fünf-Zeilen-Texte, Autoren kritzeln ihre Vorstellung vom Leben in Drehbücher und am Ende glauben die Zuschauer an ein gescriptedes Leben.</p>
<h3 align="center"><b>Scripted Reality verändert die Sehgewohnheiten</b></h3>
<p>Es ist ein schleichender Prozess. Scripted Reality verändert die Sehgewohnheiten der Zuschauer. Trash verdrängt Information. Banalitäten ersetzen Unterhaltung. Was die Privaten vorlegen, wird von den Öffentlich Rechtlichen kopiert. Trotz Fernsehgebühren und Informationsauftrag. Damit schaufeln sich ARD und ZDF das eigene Grab. Der NDR hat jetzt in einem Positionspapier über die Möglichkeit nachgedacht, tatsächliche Begebenheiten aus dem wahren Leben im Dokumentarstil nachzuerzählen. Man nennt das „Reenactment“ (Wiederaufführung, Nachstellung).</p>
<h3 align="center"><b>Für was zahlen wir Fernsehgebühren?</b></h3>
<p>Die Rechnung der Fernseh-Verantwortlichen ist ganz einfach. Dreißig Minuten Scripted Reality oder Reenactment kosten zirka 30.000 EURO. Ein fiktionales Format dagegen schon das Zehnfache und eine TV Dokumentation wie über die Amazon Praktiken von der Recherche über den Dreh bis zur Ausstrahlung das Zwanzigfache. Der Blick hinter die Kulissen, das Aufdecken von Unzulänglichkeiten und das Hinterfragen bei unklaren Sachverhalten – all das braucht eine funktionierende Demokratie. Denn Beiträge wie der über den Leiharbeiter-Skandal beim Versandriesen Amazon können die Welt zum Besseren verändern.</p>
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