Alle Probleme dieser Welt sind Kommunikationsprobleme!

Doch wer erfolgreich kommuniziert, löst Probleme und Konflikte.

Kommunikation ist auf den ersten Blick so einfach. Da sind ein Sender, eine Botschaft und ein Empfänger. Der Sender verschlüsselt seine Botschaft, wie er glaubt, in erkennbare Wörter und Sätze. Und der Sender muss diese wahrnehmbaren Zeichen nur entschlüsseln.

Zwei Drittel der Botschaft werden in Form von Gesten, Körperhaltung, Mimik, Betonung oder Sprachmelodie übertragen. Bis zu 90 Prozent der Botschaft werden von mehr oder minder deutlich erkennbaren Gesten begleitet. Aber ein und derselbe Satz kann eine völlig andere Botschaft übertragen, weil bei der Übersetzung der Nachricht der Empfänger diese falsch decodiert. Er versteht sie anders, als der Sender sie gemeint hat.

Sender und Empfänger sind zudem emotional geprägt, besitzen unterschiedlich ausgebildete Sinnesorgane, mit denen sie eine Botschaft aufnehmen. Und jeder hat in seinem Gehirn Filter, die ihm sagen, was an der Botschaft wichtig ist. Das Gehirn koppelt zudem jede Botschaft mit einer Vielzahl von Erinnerungen, Erfahrungen, Gefühlen und Werten.

Falsche und fehlende Kommunikation

Der Austausch zwischen Sender und Empfänger ist einer der komplexesten und wichtigsten Prozesse. Und nicht immer beherrschen wir diesen Prozess. Eltern und Kinder reden aneinander vorbei, wenn sie nicht einander zuhören. So leben sie quasi in zwei getrennten Welten. Paare können in einer lautlosen Beziehung leben, wenn sie sich nichts mehr zu sagen haben und jeder in seiner eigenen Welt lebt. Ähnliches trifft auch auf monologisierende, selbstherrliche Führungskräfte zu. Sie werden zu Totengräbern jeglicher Einsatzfreude von Mitarbeitern, wenn sie in ihrer Kommunikation lieber werten als wertschätzen und so die Welt in oben und unten teilen.

Die Kommunikation von Führungskräften

Eine  Führungskraft, die erfolgreich kommuniziert, hat große Chancen, dass seine Mitarbeiter hoch motiviert das Richtige tun. Nach der Gallup-Studie 2012 hat sich fast jeder vierte Mitarbeiter innerlich vom Unternehmen abgekoppelt.  Der Schaden für die Wirtschaft: 124 Milliarden im Jahr (Gallup). Marko Rink, Strategic Consultant bei Gallup sieht als Ursache ein Führungsproblem: „Die meisten verlassen nicht das Unternehmen, sondern ihre Führungskraft!“ (Quelle: Hans Evert, Welt online). Interpretation, Urteil, Argument und Konflikt – diesen Kommunikationsalltag muss eine Führungskraft erst einmal bestehen. Die häufigsten Fragen: Wer ist schuld? Wer hat Recht?

Der Wandel zur erfolgreichen Kommunikation von Führungskräften

Drei wesentliche Aspekte entscheiden über den Erfolg der Kommunikation in einem Unternehmen: Empathie, Authentizität und Feedback. Der „Chef“ kann sich emphatisch in den Mitarbeiter hineinversetzen, dessen Motive verstehen und diese im Arbeitsprozess berücksichtigen. Ein authentischer „Chef“ ist der, der er ist und nicht der, der er glaubt, sein zu müssen. Er ist ein verlässlicher Ansprechpartner, der gerade heraus und zielgerichtet kommuniziert. Er gibt den Mitarbeitern ein individuelles Feedback und verteilt Wertschätzung anstatt Wertungen. Auf beiden Seiten der Kommunikation (Sender und Empfänger) geht es darum, den eigenen Bedürfnissen und Werten und denen des anderen mehr Aufmerksamkeit zu schenken und sich für sie einzusetzen, die Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu stärken und zur Lebensqualität am Arbeitsplatz beizutragen. Diesen Wandel in der Kommunikation kann man erlernen.

31.01.2013  – Das praxisorientierte Kommunikationstraining für Führungskräfte am Führungskräfte Institut in Berlin

Zur Anmeldung gelangen Sie hier.


 

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